Wie man ein Buch liest

Dieser Beitrag dreht sich um »die schönste aller Kulturtechniken«1 – das Lesen. Insbesondere geht es um das Lesen von Büchern aller Art. Welche Ziele verfolgen wir beim Lesen und wie erreichen wir diese Ziele? Für solche Fragen werfen wir einen kritischen Blick in den Klassiker Wie man ein Buch liest und lernen vier Stufen oder Phasen des Lesens kennen. Zu guter Letzt gibt’s Lese-Tipps aus eigener Erfahrung, sodass du am Ende besser gewappnet sein solltest für deine nächste Lektüre. | Lesezeit: 12 Min.

Prolog

November 2017, Frühstück. Die Titelseite der Zeitung schreit mich an: Lesen! Nur lesen! steht da. Ja, was denn? Gejammer darüber, dass neue Technologien in Konkurrenz zur alten Kulturtechnik des Lesens treten. Anprangern einer Ära, in der alle auf Dauersendung sind und mehr sabbeln, als sie zu sagen haben. »Wenn alle nur noch senden, wird immer mehr Gesendetes bedeutungslos«, heißt es im Artikel, denn: »Sprechen ohne Lesen ist Gelaber.« Prägnant. Das hat mich nachdenklich gestimmt, über Käffchen und Käsebrot. Als Betreiber eines YouTube-Kanals gehöre ich zur sabbelnden Masse. Wie sorge ich dafür, dass meine Inhalte von Bedeutung sind? Lesen, nur lesen! Schon klar. Aber was und wie genau? Also habe ich mir das Buch Wie man ein Buch liest zugelegt und, na ja, gelesen.

Doch das Grübeln hält an. Wie sorge ich dafür, dass meine nunmehr bedeutungsvollen Inhalte (mutmaßlich – ich lese, immerhin) auch wahrgenommen werden? Denn die meisten meiner Videos basieren auf Blogbeiträgen: Schriftbild, Schwarz auf Weiß. Inzwischen ist dieses Blog zu einem dicken Schinken herangewachsen, so als »Logbuch« gedacht. Ich will verhindern, dass Lesende sich darin verheddern und mangels roten Fadens das Weite suchen. Dazu kann ich einerseits meine Texte aufpeppen und strukturieren.2 Andererseits kann ich Tipps geben, die mir selbst das Lesen erleichtern, vor allem: das Interesse-geleitete Lesen.

Schlüsselwerk zur Kultur

Nach dem Beitrag zur Frage, was Kultur ist, und vor dem Beitrag zur Kulturwissenschaft Philosophie, da scheint jetzt der richtige Türöffner-Moment zu sein, für ein »Schlüsselwerk zur Kultur«. Als solches preist das Magazin The New Yorker das Buch Wie man ein Buch liest3 (1940) von Mortimer Adler und Charles Van Doren. Nachfolgend eine kurze, kritische Auseinandersetzung mit dem Werk, entlang der »grundsätzlichen Fragen«, die an jeden Text zu stellen sind (hab’ ich gelernt).

Info: Letztlich hat sich das Buch Wie man ein Buch liest als wenig empfehlenswert erwiesen. Wenn du Zeit und Laune hast, erfährst du im Folgenden die Gründe dafür (Zeit für einen gepflegten Zerriss). Wenn du in Sachen Lese-Tipps nur auf richtig gutes Zeug aus bist, springe direkt zum Abschnitt Wie man ein Buch liest 2.0

Wie man ein Buch liest

Wovon handelt das Buch?

Wie man ein Buch liest handelt davon, wie man ein Buch liest… duh.

Was wird im Einzelnen gesagt und wie wird es gesagt?

Teil 1 der Frage: Gesagt wird, dass Lesen nicht gleich Lesen sei und es drei Leseziele gibt, die da wären: Erkenntniszuwachs (Verständnis), Informationsgewinn (Wissen) und Unterhaltung.4 Wer zur Unterhaltung liest, braucht keinen Ratgeber. In Wie man ein Buch liest »geht es um die Kunst des Lesens für Menschen, denen es um mehr Erkenntnis und Verständnis geht.« Dazu beschreibt das Buch vier Stufen des Lesens, die aufeinander aufbauen.5

Stufe 1

Das grundlegende Lesen. Das ist im Wesentlichen die Fähigkeit, überhaupt lesen zu können, wie sie für gewöhnlich seit der Grundschule beherrscht wird. Geschenkt.

Stufe 2

Das prüfende Lesen. Empfohlen werden zwei Schritte. Für den Fall, dass du wenig Zeit hast, um ein Buch hinsichtlich seines Nutzens für dein Erkenntnisinteresse (Stichwort Interesse-geleitetes Lesen: das, was du erfahren bzw. wissen möchtest) zu prüfen: I. Systematisches Querlesen (heißt: Titel, Untertitel, Klappentext und Inhaltsverzeichnis lesen, dann das Buch Seite für Seite durchblättern und mit den Augen nach relevanten Absätzen »scannen«). Der nächste Schritt bezieht sich auf den ersten Lesedurchgang und zielt weniger auf Erkenntnis als auf die Lese-Erfahrung ab: II. Flüchtiges Lesen (gemeint ist: das Buch in einem Rutsch durchlesen, ohne Fachbegriffe nachzuschlagen oder anderweitig »rauszukommen« – soll nicht heißen, unaufmerksam zu lesen; das Wörtchen flüchtig ist »bewusst provokativ gewählt«6).

Stufe 3

Das analytische Lesen. Auch »gründliches Lesen, vollständiges Lesen oder richtiges Lesen, das bestmögliche Lesen überhaupt.«7 Diese Lesestufe zielt auf ein tieferes Verständnis ab und erübrigt sich beim Lesen zu Informations- oder Unterhaltungszwecken. Wer sich ein Werk etwa fürs Studium erschließen will, ist mit dem analytischen Lesen gut bedient. Wie das genau geht, erfahren wir in einem anderen, besseren, kürzeren Buch ehrlich gesagt genauer, dazu gleich mehr.

Stufe 4

Das syntopische Lesen. Auch »vergleichendes Lesen«, trotzdem nicht synoptisch geschrieben, was in Anlehnung an Synopse, alsodie vergleichende Gegenüberstellung von Texten, naheliegend erschiene. Gemeint ist mit der Neuwortschöpfung jedoch etwas mehr als der Vergleich von Büchern: »Mit Hilfe der gelesenen Bücher kann der vergleichende Leser zu einer Analyse des Themas gelangen, wie sie in keinem der von ihm gelesenen Bücher zu finden ist8

Teil 2 der Frage: …wie wird es gesagt? Ehrlich gesagt: Altbacken und langatmig. Das undatierte Vorwort (von 1972, wie das Impressum vermuten lässt) rühmt die »Aktualisierung und Umgestaltung« des Buchs im Vergleich zur Erstausgabe, hat aber natürlich noch nichts vom World Wide Web mitgekriegt: »Radio und Fernsehen haben viele der Funktionen der Printmedien […] übernommen.« (S. 17) So so. Ist ja nicht schlimm, geht’s mit dem Lesen schließlich auch um eine alte Kulturtechnik. Doch die Langatmigkeit dieses Buchs nimmt ärgerliche Dimensionen an. Das Werk Wie man ein Buch liest ist gespickt mit überflüssigen Phrasen (»Umkringeln Sie Schlüsselwörter oder -sätze. Das hat dieselbe Funktion wie das Unterstreichen«, S. 63), zähen Wiederholungen (»[…] auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen, müssen wir betonen, dass man diese Fragen nur durch Nachdenken beantworten kann«, S. 298) und (für mein Empfinden) völlig überzogenen Tipps.

Beispiel

Für eingefleischte Unterstreicher und Markierer sind die Vorsatzblätter sehr wichtig. [Das sind die leeren Seiten vorne und hinten in den meisten, vor allem Hardcover-Büchern] […] Die Vorsatzblätter hebt man sich besser für eine Aufstellung der eigenen Gedanken auf. Wenn Sie das Buch zu Ende gelesen und Ihr persönliches Register auf dem hinteren Vorsatzblatt eingetragen haben, gehen Sie zum Anfang und versuchen, eine Zusammenfassung des Buchs zu notieren. Nicht Seite für Seite oder Punkt um Punkt (das haben Sie ja schon am Buchende getan), sondern insgesamt. An dieser Zusammenfassung lässt sich Ihr Verständnis des Werks messen […].9

Oh, bitte! Abgesehen vom praktischen Aspekt, dass es aufgrund der Buchumschläge echt schwierig ist, ordentlich auf solche Vorsatzblätter zu schreiben, darauf nie genug Platz ist und das schöne Buch verschandelt wird – was, wenn sich an dieser Zusammenfassung nur mein Miss- oder Unverständnis des Werks messen lässt? Dann steht der fehlerhafte Arbeitsstand, verfasst mit meiner bescheidenen Handschrift, jetzt auf alle Ewigkeit in dem Buch?

Für eine Handvoll Seiten

Der Ratgeber Wie man ein Buch liest braucht dringend ein Update fürs Computer-Zeitalter – und vorher sollten die Autoren selbst einen Ratgeber lesen, darüber wie man ein Buch schreibt. Mein Tipp wäre: kürzer!10 Von den über 350 Seiten sind es gerade mal 18 [!] Seiten, die ich weiterempfehlen würde: Ganz hinten im Buch findet sich eine Übersicht aller Regeln aus Wie man ein Buch liest, samt einem kleinen Kanon lesenswerter Bücher. Das war’s.

Nach alledem will ich mich nicht weiter mit diesem Werk beschäftigen (auch, wenn ich noch nicht alle »grundsätzlichen Fragen« abgearbeitet habe). Widmen wir uns stattdessen also einem anderen Buch und dem höchst nötigen Update für einen Leitfaden, wie man ein Buch liest – im 21. Jahrhundert.

Wie man ein Buch liest 2.0

Frühjahr 2020. Zum Ausklang des Semesters schließe ich mein Studium der Kulturwissenschaften ab. Dass es verschiedene Arten des Lesensgibt, das war eine der ersten Lektionen in diesem Studium an der FernUni Hagen – und eine sehr hilfreiche für mich studentischen Späteinsteiger. Als frühe Buch-Empfehlung wurde uns der schmale Band Wissenschaftliches Arbeiten im Philosophiestudium (von Matthias Flatcher, Gerald Posselt und Anja Weiberg) nahegelegt.11 Auch, wenn du gerade nicht Philosophie oder überhaupt irgendwas studierst, sondern einfach nur ein bestimmtes Werk genauer verstehen willst, bietet dieses Büchlein hilfreiche Hinweise.

Die Ratschläge zum Lesen erstreckten sich dabei gerade mal auf drei Seiten (ohne wesentlich weniger zu vermitteln, als Wie man ein Buch liest auf über 300 Seiten – aber was soll’s, ist ja nur Lebenszeit). Wissenschaftliches Arbeiten beschränkt sich auf zwei Arten des Lesens.12

Zwei Arten des Lesens

Das kursorische Lesen, mit dem Ziel sich »einen Überblick über den Text zu verschaffen oder aber spezifisch nach bestimmten Themen oder Begriffen zu suchen.« In einem ersten Schritt geht es darum, relevante Werke für das eigene Erkenntnisinteresse zu finden. Im zweiten Schritt suchst du innerhalb der ausgewählten Werke diejenigen Abschnitte oder Kapitel, die für dich wichtig sind – denn (apropos Lebenszeit): Niemand kann sämtliche relevante Literatur zu einem Thema in Gänze lesen. Bei der Selektion hilft (etwa vermittels Index oder Sachregister hinten im Buch) gezielt nach Schlüsselbegriffen zu suchen. Hat ein Buch kein Sachregister und womöglich nicht einmal ein Literaturverzeichnis, solltest du nochmal die Relevanz des Werkes überprüfen – mit Blick auf das Erscheinungsjahr (Aktualität), Verfasser*in (Fachkompetenz), Verlagshaus (Ansehen) oder etwaige Buchkritiken: Wie wurde das Werk von Fachwelt oder Feuilleton aufgenommen?

Das intensive Lesen, mit dem Ziel, die zentralen Thesen und Argumente des Textes systematisch zu erarbeiten und das Gelesene kritisch zu hinterfragen. Zur Vorgehensweise heißt es im Ratgeber etwa: »Markieren Sie wichtige Begriffe und Textpassagen und machen Sie sich Notizen«, »Überlegen Sie sich Zwischenüberschriften und Schlagworte für die einzelnen Absätze oder Passagen« – letztlich gibt es etliche Möglichkeiten, sich einen Text zu erschließen. Hier gilt es, ein eigenes System von Markierungen, Nachschlage-Tools und Notizen zu finden, das für dich gut funktioniert.

Wie ich ein Buch lese

Was für mich gut funktioniert hat, in den vergangenen Jahren, will ich im Folgenden mal unter vier Stichworten zusammenfassen. Mag wenig seriös oder systematisch erscheinen und ist auch nur als ergänzende Anregung gemeint: ein paar pragmatische Punkte, für die bis hierher kein Platz war. Also, wie und mit welchen Hilfsmitteln lese ich ein Buch?

Kaffee

Der Kopf ist es nicht mehr gewohnt, sich länger als fünf Sekunden einem Thema zu widmen. Gerade das Printmedium ohne Links und Querverweise fordert dem Hirn einen Fokus ab, den es schlichtweg nicht mehr hat. Die paartausend Jahre Schriftlichkeit, die gerade versuchten, sich evolutionär im vernunftbegabten Affen verfestigen, die wurden in den jüngsten Jahrzehnten weggewischt wie ein Tinderfail. Ohne von mir auf Andere schließen zu wollen: Kaffee ist die einzige Möglichkeit, das Hirn in Bahnen zu lenken und für selige Minuten fokussierter Lektüre zu begeistern.

Körperhaltung

Kaffee hin oder her: Leg dich nicht hin! Lies im Sitzen, Stehen, Kopfstand, aber leg dich bloß nicht hin! Ganz egal, ob du Judith Butler oder Dan Brown liest, Frege oder Fitzek, Schelling oder Schätzing: Wenn du dich dabei lang machst, könnte jeder noch so tolle Schmöker ebenso gut die Gebrauchsanweisung für deine Kontaktlinsen sein (die du übrigens vor dem Einschlafen – also vor dem Hinlegen – rausnehmen solltest). Irgendwo las ich mal (sitzend), dass das Schlafhormon Melatonin ausgeschüttet wird, wenn der Mensch sich hinlegt. Völlig schnurz, ob auf dem Sofa, Bett oder einem Kartoffel-Acker. Das hat wieder was mit Evolution zu tun. Du legst dich hin und das signalisiert deinem Urviech-Körper: Liegen. Jetzt. Schlafen. Und wie mit einer Keule folgt die Müdigkeit. Ohne von mir auf Andere schließen zu wollen: Eine aufrechte Haltung ist die einzige Möglichkeit, diesem Effekt entgegenzuwirken und wach zu bleiben.

Klebedinger

Mit dem Autor Chuck Palahniuk hat es für mich als 14-jähriger Leser angefangen, dass ich manche Sätze so bemerkenswert toll fand, dass ich sie mit Bleistift und Lineal (!) unterstrichen habe. Hätte Chuck dabei neben mir gesessen, während ich streberstyle in Fight Club meine Linien ziehe, hätte er mir gesagt: »Mann, du hast das Buch nicht verstanden.« Für Fight Club lass ich das gelten. Für alle anderen Bücher, egal ob Belletristik oder Fachlektüre, gilt: (be)merkenswerte Sätze werden markiert. Inzwischen bin ich von Bleistift und Lineal (super langsam, was für Anfänger*innen…) auf Klebedinger (so bunte Mini-Haftmarker oder Pagemarker) umgestiegen. Klarer Vorteil: Geht viel schneller und du kannst Markierung korrigieren.

Katalogisieren

Oh, du dachtest, mit den Klebedingern sei es getan? Und fortan erkennst du deine gelesenen Bücher daran, dass sie voller bunter Streifen sind? Natürlich nicht. Nun, da wir im Computer-Zeitalter sind und nicht irgendwelche Vorsatzblätter beschmieren wollen: Öffne eine Textdatei, schreib ob Autor*in und Werktitel rein und dann wird jeder markierte Satz gewissenhaft abgetippt, samt Seitenzahl. Ist das mühselige Fleißarbeit, die keinen Spaß macht? Ja. Aber habe ich sonst den Inhalt des Buchs ’ne Woche später wieder vergessen? Ja! Die Säulen der Erde, da ging’s um Kathedralen, ich glaube, ein Typ wurde von einem Pferd getreten und ein Priester hat eine Peitsche geschwungen. Über 1000 Seiten und das ist ALLES, woran ich mich erinnere. Krabat, stimmt ja, auch mal gelesen, irgendwas mit Krähen in einer Mühle? Ich erinnere mich an die Farbe Schwarz. Toll.

Also: Es ist lästig, es ist zäh, aber hast du einmal dein »Best of Sätze aus Buch X« in eine Datei getippt, kannst du hin und wieder reinschauen und es sei, als hättest du das Buch gerade erst beiseitegelegt. Special Feature: Du kannst die Klebedinger wiederverwenden! Geil.

Wie du dieses Blog liest

Zu guter Letzt: Du bist über diesen Blogbeitrag gestolpert und hast ihn fast zu Ende gelesen. Freut mich! Vielleicht hast du die Lektüre gar beim Vorwort begonnen. Wenn dir gefällt, was du liest, und du tiefer einsteigen willst, hier ein paar Tipps, denn: Läge dir dieses Logbuch einer Kulturreise zum Durchblättern vor, dann wäre es weit über 1000 Seiten dick. Bloß, dass dieses Buch nicht aus Seiten besteht, sondern aus Beiträgen. Das Leitmotiv »Kultur« fächert sich darin in sieben Rubriken und verschiedenste Themen auf.

Natürlich kannst du gerne alle Beiträge durchstöbern, doch je nach deinem persönlichen Erkenntnisinteresse (Stichwort: kursorisches Lesen) möchtest du vielleicht lieber einen Blick ins Inhaltsverzeichnis werfen, welche der Rubriken und Themen dich wirklich ansprechen bzw. dir weiterhelfen.13 Als zwei besondere Lesepfade durch dieses Logbuch besteht die Möglichkeit, eine Weltreise anzutreten (beginnend in Afghanistan) oder gar eine Zeitreise (beginnend im Altertum).

In jedem Fall wünsche ich weiterhin viel Spaß beim Lesen!

Fußnoten

  1. Manuel J. Hartung: Lesen, nur lesen!, in: DIE ZEIT, Nr. 47/2017.
  2. Erledigt. Dieser Beitrag ist, ehrlich gesagt, im Herbst 2017 in einer ersten, noch sehr groben Fassung entstanden und seither gewachsen, in Form gebracht und (um der schönen Gesamtstruktur willen) zurückdatiert worden.
  3. Im Original: How to read a book. Nicht zu verwechseln mit How to read two books aus dem selben Jahr (und ja, eine Parodie des Ersteren, Zielgruppe: »…for readers who cannot think.«).
  4. Hey, das sind doch genau die vorhin im Vorwort besprochenen drei Ziele unserer Kulturreise: Bildung, Information und Unterhaltung. So. Ein. Zufall.
  5. Vgl. Mortimer J. Adler, Charles van Doren: Wie man ein Buch liest, S. 30ff.
  6. Ebd., S. 49.
  7. Ein Superlativ, der schrecklich amerikanisch klingt und an die berühmten Worte eines berüchtigt unbelesenen Präsidenten erinnert: »I know words. I have the best words.« – Donald J. Trump, 2016.
  8. Mortimer J. Adler, Charles van Doren: Wie man ein Buch liest, S. 34.
  9. Ebd., S. 64.
  10. Und ja, mir ist bewusst, dass dieser Tipp in einem Blogbeitrag mit Überlänge ziemlich anmaßend ist. Aber hey, ich hab’ dir angeboten, diesen Absatz zu überspringen!
  11. Im nächsten Beitrag gibt es eine Einführung zur Kulturwissenschaft Philosophie.
  12. Vgl. Matthias Flatscher, Gerald Posselt, Anja Weiberg: Wissenschaftliches Arbeiten im Philosophiestudium, S. 54f.
  13. Nun lesen manche, um das Schreiben zu lernen. Auch diese Kulturtechnik wird in späteren Beiträgen behandelt: Wie schreibst du zum Beispiel eine Filmkritik, eine Hausarbeit oder gar einen Roman in einem Jahr? Wenn dich das Schreiben reizt, sollst du Antworten finden, wenn nicht: sie überspringen (wie gesagt: Interesse-geleitetes Lesen).

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